Artikel über Rummy (Rommé, Rommee, Jolly, Gin Rummy)
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ein $2000 Freeroll-Turnier statt. Das heißt man kann Geld gewinnen, ohne einen Cent einzahlen zu müssen!
Nicht entgehen lassen!
Am Banner ist das Turnier mit 15:00 Eastern Time bezeichnet, das ist amerikanische Ostküstenzeit.
Rummy - ein Kartenspiel mit vielen Gesichtern
Das weltweit bekannte Kartenspiel Rummy verbreitet sich nunmehr seit über 100 Jahren in den verschiedensten Ländern, wenn auch häufig der Name des Spiels dabei variiert.
Der original amerikanische Name Rummy ist unter anderem auch in Österreich bekannt, verbreitet ist dort aber auch die Bezeichnung Jolly während es in Frankreich eher unter Rami, in Deutschland unter Rommé (od. Rommee) ein Begriff ist.
Die Ursprünge dieses Legespiel liegen im älteren Conquian aus Mexiko, das im Gegensatz zu Rummy mit spanischen und nicht französischen Karten gespielt wird. Im Süden Amerikas wurde die Idee aufgegriffen und führte zum Gin Rummy, wovon sich der heutige Name noch ableiten lässt, dem amerikanischen Wort für Rum.
Regeln / Spielregeln
Neben den unzähligen Varianten, wird in Österreich und Deutschland häufig mit zwei 52er Blättern und jeweils drei Jokern gespielt.
Seit 2007 gibt es dazu auch ein offizielles Regelwerk des Deutschen Skatverbandes für Turniere und Meisterschaften. Während offiziell erst ab
drei Mitspielern gespielt wird, ist es gängig dieses Spiel auch mit zwei oder bis zu sechs Spieler zu spielen. Von den 110 Karten werden jeweils 13 an alle Spieler verteilt, während der nächste Spieler, im Uhrzeigersinn nach dem Geber, eine Karte mehr erhält und damit auch das Spiel beginnt. Ziel des Spiels: Alle Karten auf der Hand ausspielen. Jedoch gelangen im Laufe des Spieles neue Karten durch Ziehen zurück auf die Hand.
Am Ende eines Zuges muss immer eine Karte auf einen Stapel in der Mitte ausgespielt werden. Der nachfolgende Zug beginnt damit, dass entweder diese
Karte oder die oberste Karte, vom verdeckten Karstenstapel, gezogen werden muss.
Das Auslegen der Karten wird durch Kombinationen bestimmt. Diese müssen mindestens aus drei Karten bestehen und beim ersten Auslegen eine Summe von 40 Kartenpunkten haben.
Beim Kombinieren muss eine erlaubte Reihenfolge beachtet werden. Die Karten von 2 bis 10 werden gefolgt von Buben, Damen, Königen und Assen.
Wobei letztere auch vor eine 2 gelegt werden können, dann aber einen anderen Kartenwert besitzen. Will der Spieler nun
beispielsweise Karten von 9 bis zum König legen, dann muss darauf geachtet werden, dass alle Karten der selben Farbe
angehören. Im französischen Kartendeck sind dies: Karo, Kreuz, Pik und Herz. Weitere Kombinationen, neben den normalen
Reihen, wären drei oder vier gleiche Karten verschiedener Farben. Zum Beispiel drei oder vier Könige in einer Reihe.
Liegen die Karten auf dem Tisch, können nachfolgend weitere Karten, nach den bisherigen Vorgaben, an jeder beliebige
Reihe angelegt werden, sofern der Spieler vorher die 40 Punkte ausgelegt hat.
Eine besondere Rolle spielen die Joker beim Rummy. Diese können als Platzhalter für jede beliebige Karte dienen,
dadurch aber auch eben von genau dieser Karte ersetzt werden. In den meisten Varianten des Spiels dürfen aber nie
zwei Joker nebeneinander liegen. Am Ende des Spiels, wenn also ein Spieler alle Karten ausgespielt hat,
werden die Punkte, der noch auf der Hand liegenden Karten, zusammengezählt. Hier zählt der Joker 20 Punkte,
während das Ass 11 Punkte und die Bildkarten jeweils 10 Punkte zählen. Zahlenkarten nutzen ihre angegebenen Augen als Wert.
Neben dieser Art des Rummys, gibt es noch unzählige Varianten, die sich in kleineren und größeren Formen unterscheiden.
Solche Differenzen können in der Anzahl zu benutzender Joker, der Summe zum Auslegen oder dem Zählen des Asses liegen.
Häufig gespielte und berühmte Varianten und Abwandlungen sind zum Beispiel das ursprüngliche Conquain, Canasta
oder das amerikanische Gin Rummy.
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